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1973 -- 1998

Griechenland > Die Geschichte

1973: Im Juni ruft das Oberhaupt der Junta, Georgios Papadopoulos, die Republik aus. Doch General Gisikis übernimmt mit einem Putsch im November desselben Jahrs die Präsidentschaft.

1974: Im Sommer planen die Athener Putschisten einen Putsch auf Zypern, mit dem Erzbischof Makarios als Staatspräsident Zyperns abgesetzt werden soll. Das Misslingen dieses Planes sowie der Einmarsch der Türken auf Zypern haben den Zusammenbruch des Militärregimes zur Folge.

1974: Im Juli wird K. Karamanlis Premierminister. Mit der Volksabstimmung vom 8. Dezember 1974 wird die Monarchie abgeschafft.

1979: Im Mai wird der Vertrag über den Beitritt Griechenlands in die Europäische Gemeinschaft unterzeichnet; er tritt am 1.1.1 981 in Kraft.

1980: Karamanlis wird zum Staatspräsidenten gewählt.

1981: Nach Parlamentswahlen bildet Andreas Papandreou eine neue Regierung.

1985: C. Sardsetakis wird zum Präsidenten gewählt.

1990: K. Mitsotakis wird Ministerpräsident. Im Mai wird Karamanlis erneut Staatsoberhaupt.

1993: Nach Wahlen zum Parlament übernimmt A. Papandreou trotz hohen Alters wiederum die Regierung.

1996: Beginn intensiver wirtschaftlicher Anstrengungen Griechenlands, die Maastricht-Konvergenzkriterien für eine einheitliche europäische Währung zu erfüllen. Im August löst Staatspräsident Konstantinos Stephanopulos das Parlament auf. Im September vorgezogene Wahlen, in deren Ergebnis der seit Januar amtierende Ministerpräsident Konstantinos Simitis in seinem Amt bestätigt wird.

1997/98: Griechenlands Hauptbestrebungen zielen auf eine möglichst baldige Aufnahme in das Europäische Währungssystem ab.

(Quelle: "Griechen in Leipzig: Damals - Heute", Europa-Haus Leipzig e.V., Leipzig 1999)

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