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Sehr viel Geschäftigkeit herrscht in Kassandria, das Handelszentrum des Kassandra-Fingers. Immer Dienstags kommen Einwohner und Besucher der gesamten Kassandra hierher zum großen Markt in den engen Straßen und in der Fußgängerzone der Stadt. Auf dem Markt in Kassandria werden frische Produkte wie etwa Obst, Gemüse oder Fisch, aber auch Haushaltswaren und Bekleidung angeboten. Wer vom einkaufen müde ist, findet in den Straßencafés Kassandrias sicher ein Plätzchen, um das Markttreiben in Ruhe zu beobachten.
Kassandria zählt heute etwa 3500 Einwohner und gilt als älteste Gemeinde des Bezirks. Der Ort wird erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt. Ihren Namen bekam die Stadt vom mazedonischen König Kassandros und von der gleichnamigen Stadt der Antike, die am Kassandra-Isthmus lag. Schon früh spielte Kassandria eine wichtige Rolle: als Sitz der Diözese und der Vizekonsulate von Frankreich und Holland. Sehenswert ist neben den Gassen des alten Ortskerns die alte metropolitische Kirche mit einem umgebauten Türsturz aus dem 6. Jahrhundert.
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